Der Golden Retriever Oskar ist krank. Er scheint Schmerzen in der rechten Nierengegend zu haben. Der Veterinär stellt per Ultraschall keinen Nierenstein, wohl aber eine krankhafte Veränderung der Niere fest. Der Tierarzt entnimmt unter lokaler Betäubung mit einer Kanüle ein Stückchen des befallenen Nierengewebes und schickt es an ein Labor. Einige Tage später liegt das Ergebnis vor: Oskar hat ein bösartiges Geschwulst an der rechten Niere. Um sein Leben zu retten, muss diese Niere entfernt werden.

Bereits 1869 hat der Heidelberger Chirurg Gustav Simon nachgewiesen, dass ein Mensch mit nur einer gesunden Niere leben kann. Das gilt auch für Hunde. Die Operation ist relativ einfach, die Entnahme des kranken Organs erfolgt über einen Flankenschnitt. Vorsicht ist dabei aber geboten, denn es darf nichts von dem befallenen Gewebe im Bauchraum zurückbleiben. Bei Oskar wurde also die Niere entfernt (Nephrektomie). Die Kosten für die Operation übernahm seine Hunde-OP-Versicherung von www.tierversicherung.biz.

Zwar sind in der Hunde-Krankenversicherung auch Operationen versichert, viele Hundehalter wollen aber diese Komplettversicherung nicht haben. Manche dieser Leute wissen allerdings, dass Operationen sehr teuer werden können. Für diese Hundehalter bieten einige Gesellschaften reine Operations-Versicherungen für Hunde an.

Einige dieser Gesellschaften führen ziemlich detailliert auf, welche Operationen sie bereit sind zu bezahlen. Die Uelzener Versicherungen beispielweise fügen ihren Versicherungsbedingungen einen Katalog bei, in dem die einzelnen versicherbaren Operationen für die verschiedenen Körperbereiche, vom Atmungsapparat bis zur Wirbelsäule, aufgeführt sind. Die Hunde-OP-Versicherung übernimmt alle im Zusammenhang mit der Operation stehenden Kosten ab der Eingangsuntersuchung bis zum Ende der Nachsorge. Eingeschlossen sind auch die Kosten für die Unterbringung des Hundes in der Tierklinik oder beim Tierarzt.

Die Tierversicherungen erstatten normalerweise die Kosten gemäß dem einfachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Bei manchen Gesellschaften kann man aber auch – gegen einen geringen Aufpreis – Operationskosten von bis zum Dreifachen des GOT-Satzes versichern, was gerade im Hinblick auf oft höhere Abrechnungen bei Notoperationen oder besonders komplizierten Eingriffen sehr empfehlenswert ist.

Ein Gastartikel von www.tierversicherung.biz